Première Brasil

December 6, 2010

Filme des Festival do Rio 2010 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zu sehen

Das lässt sich nur empfehlen:

Filme

Oscar Niemeyer, a vida é um sopro

Donnerstag 09.12.2010, 19h

Freitag 17.12.2010, 20h

Urubus têm asas + O risco: Lúcio Costa e a utopia moderna

Samstag 11.12.2010, 14h

Freitag 17.12.2010, 22h

Panel

Architektur und Moderne in Brasilien (auf Portugiesisch mit dt. Übersetzung)

Samstag 11.12.2010, 16h

Die Regisseure Karim Aïnouz, Ana Maria Magalhães und Fabiano Maciel im Gespräch mit dem Architekten Pedro Moreira. Moderation: Ilda Santiago

Fabiano Maciel (* 1965 in Porto Alegre) ist Regisseur, Produzent und Drehbuchautor und hat sich auf Dokumentarfilme spezialisiert. Sein dokumentarischer Essay über die Reaktion einer kleinen brasilianischen Gemeinde auf die Mondlandung der Apollo 11 sorgte auf diversen Festivals für Aufsehen und wurde auch im New Yorker MoMA aufgeführt. „Oscar Niemeyer – Das Leben ist ein Hauch (A Vida é um Sopro)“ ist Maciels erster Kino-Dokumentarfilm, an dessen Realisierung er zehn Jahre arbeitete.

Pedro Moreira (Jg. 1965) ist Architekt und Bauhistoriker mit Sitz in Berlin und São Paulo. Er hat sich in zahlreichen Arbeiten mit Architektur und Städtebau in Deutschland und Südamerika und den internationalen Einflüssen der Moderne auseinandergesetzt.
Karim Aïnouz (* 1966 in Fortaleza) ist einer der bekanntesten und innovativsten Regisseure Brasiliens. Er studierte Architektur und Filmwissenschaft. Der Spielfilm „Madame Satã“ (2002) bedeutete seinen Durchbruch als Regisseur. Die Erzählung über den exzentrischen Tänzer, Sänger und Transvestiten João Francisco dos Santos erlebte ihre Uraufführung bei den Filmfestspielen in Cannes und wurde auf zahlreichen internationalen Festivals ausgezeichnet. Karim Aïnouz lebt zur Zeit in Berlin.
Ana Maria Magalhães (* 1950 in Rio de Janeiro) ist eine der bekanntesten und wichtigsten Schauspielerinnen Brasiliens und hat in den Filmen vieler berühmter brasilianischer Regisseure mitgespielt, von „Girl from Ipanema“ (Leon Hirszman) zu „Das Alter der Erde“ von Glauber Rocha, etc. In den späten 1970er-Jahren führte sie für die Dokumentation „Mulheres de Cinema“ (Frauen im Film) erstmals selbst Regie und drehte danach mehrere Kurzfilme. In der Folge widmete sie sich in zwei Dokumentarfilmen dem Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Affonso Eduardo Reidy.

Mehr Infos finden Sie unter: http://www.hkw.de/de/programm/2010/premiere_brasil_52390/projekt_detail.php